Wikinger-Ausgrabung in Erritsø

Foto: Esben Klinker Hansen, Vejlemuseerne
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In Erritsø bei Fredericia hat man Reste eines großen, befestigten Königshofes aus der frühen Wikingerzeit gefunden.

Die vorläufigen Ausgrabungen zeigen, dass die Anlage auf die Zeit zwischen 700 und 800 datiert werden kann – vielleicht sogar noch früher als das Jahr 700. Damit ist er auf jeden Fall 100-200 Jahre älter als der Königshof in Jelling.

Der Fund ist ganz neu und Archäologen arbeiten noch an den Ausgrabungen. Deshalb ist es leider nicht möglich, die Stelle zu besichtigen. Die Entdeckung der enormen Wikingerhalle in Erritsø bringt neues Wissen über die Königsmacht vor der Zeit von Gorm dem Alten und Harald Blauzahn. Alles deutet darauf hin, dass die große Wikingeranlage in Erritsø sowohl älter als auch größer ist als die in Jelling, die sonst als die Heimstatt von Dänemarks erstem König, Gorm dem Alten, bekannt ist.

Beim Wikingerhof in Erritsø hat man bisher Reste von zwei großen Wikingerhallen von fast 50 Metern Länge gefunden sowie kleinere zugehörige Gebäude. Der Komplex beinhaltet u. a. auch Reste eines großen Hügelgrabes von 110 x 100 Metern. Das lässt vermuten, dass die Wikingeranlage in Erritsø ein Machtzentrum für viele Generationen war.

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