Modernisierung der Fredericia Wallanlage

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Im Jahr 2016 wurde ein Architekten-Wettbewerb zur Erneuerung/Modernisierung der Fredericia Wallanlage ausgeschrieben. 5 Architektenbüros nahmen teil und im März 2017 wurde das Siegerprojekt nominiert.

Die Pläne sollen den Wall revitalisieren, die Geschichte verdeutlichen und den gesamten Wall miteinander verbinden. Heutzutage ist der Wall an 2 Stellen unterbrochen - beim Kongens Port und bei der Sjællandsgade/Prangervej. Das bedeutet, dass Fußgänger den Wall verlassen müssen, um an die Außenpunkte vom Wall zu gelangen. Mit den neuen Plänen werden an diesen Passagen übergänge etabliert, so dass es möglich ist, den Wall von einem Ende zum anderen auf zwei Ebenen zu begehen, ohne den Wall verlassen zu müssen.

Die Gewinner des Wettbewerbs sind das Architektenbüro Erik Brandt Dam Architekten mit Ratgeber Charlotte Skibsted Landschaftsarchitekten, Cornelius + Vöge Architekten Aps, MOE A/S - Beratender Ingenieur und Professor Martin Zerlang.

Die Seitenteile und Brücken werden aus COR-TEN Stahl gefertigt, ein haltbares und witterungsbeständiges Material, das nur sehr langsam rostet. Die Visualisierungen zeigen, dass die rostige und rötliche Oberfläche ein zentraler Teil des Ausdrucks des Projekts ist.

Der moderne Ausdruck und die scharfen Linien stehen im Kontrast zur Wallanlage und betonen dadurch die neuen Ergänzungen. Gleichzeitig ist es geplant , die Linien und die Struktur der Wallanlage zu markieren und deutlich zu machen. Durch die Seitenteile und Brücken soll hervorgehoben werden, dass man durch ein Tor in die Stadt fährt und die Seitenteile stellen gewissermaßen einen Querschnitt vom Wall dar.

Die neuen Pläne für den Wall waren und sind Gegenstand einer Debatte unter den Bürgern der Stadt. Während viele positiv auf die Vorschläge reagiert haben, haben andere vor allem das vorgeschlagene Material und den modernen, minimalistischen Look kritisiert.

Das Projekt enthält auch Pläne für einen Fußweg an der Innenseite der Wallanlage, sowie für Beleuchtung, Beschilderung, Bepflanzung, Bänke und Pfade auf dem Wall.

Nachdem der Gewinner des Wettbewerbs gefunden wurden, müssen jetzt die Details des Projektes zwischen dem Architekten und der Gemeinde von Fredericia ausgehandelt werden. Die Bilder aus dem Siegerprojekt sind daher vorläufige Ausgangspunkte. Da Fredericias Wallanlage unter Denkmalschutz steht, hat die Schloss- und Kulturbehörde das letzte Wort und somit kann sich die endgültige Gestaltung der Pläne noch ändern. Die erste Phase des Projekts wird voraussichtlich im Jahr 2020 realisiert und wird mit 35 Millionen Kronen finanziert, die die A.P. Die Møller-Stiftung für diesen Zweck gespendet hat.

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